Was versteht man unter der Tannenmisteltherapie?

Bei der Misteltherapie, egal, ob von der Tanne oder einem der beiden anderen Wirtsbäumen ausgehend, wird dem Krebspatienten das jeweilige Mistelextrakt unter die Haut injiziert. Das bewirkt in den meisten Fällen eine Verbesserung der Lebensqualität, mehr Vitalität und eine bessere Verträglichkeit der Chemotherapie.

Warum bietet sich die Tannenmisteltherapie als Unterstützung zur Chemotherapie besonders an?

Weil sie die schonendste Variante der Misteltherapie mit der bestverträglichen Immunregulation ist. Die Tannenmisteltherapie eignet sich ganz besonders auch für geschwächte PatientInnen, für Allergiker und Atopiker. Denn besonders Allergiker und Atopiker reagieren oftmals zu heftig auf die Misteln von anderen Wirtsbäumen wie etwa dem Apfel.

Also macht es einen Unterschied, welcher Wirtsbaum verwendet wird?

Ja, klar. Grundsätzlich ist zu sagen, dass es drei unterschiedliche Varianten der Misteltherapie gibt, abhängig vom Wirtsbaum. Als Wirtsbäume kommen der Apfel, die Tanne oder die Kiefer in Frage. Welche Mistel bei welchem Patienten eingesetzt wird, muss aber individuell abgewogen werden.

Robuste PatientInnen, deren Organismus energetisch in der Lage ist, eine Misteltherapie zu verarbeiten, können beispielsweise eher mit der stärkeren Reaktion der Apfelmistel belastet werden als ein Patient, dessen Organismus schon sehr schwach ist oder der zu Überempfindlichkeiten neigt. Der bekommt dann die Misteltherapie vor und nach der Chemotherapie, aber eher nicht währenddessen.