Diagnose Krebs bei Kindern

In Österreich bekommen jedes Jahr rund 250 Kinder und Jugendliche bis 19 Jahre die Diagnose Krebs. Dank der modernen Medizin besiegen 75 Prozent von ihnen die Krankheit. Die häufigste Krebsart bei Kindern ist Leukämie. Sie macht fast die Hälfte aller Krebserkrankungen bei Kindern aus. Bei Kindern werden, je nach Krebsart und Krankheitsverlauf, die gleichen Behandlungsmethoden eingesetzt wie bei Erwachsenen. Eine Chemotherapie ist bekanntlich sehr belastend und anstrengend. Interessanterweise wirkt sie bei Kindern meist besser, wird besser vertragen und daher oft auch höher dosiert als bei Erwachsenen.

Die psychische Belastung des Kindes kann durch ganzheitliche Konzepte vermindert werden

Aufgrund der enormen psychischen Belastung einer Krebserkrankung, hat sich das Konzept der ganzheitlichen Betreuung durchgesetzt. Das bedeutet, dass ein geschultes Experten Team die psychosoziale Betreuung des jungen Patienten übernimmt. Angebote wie die Equotherapie, bei der Pferde als Therapietiere zum Einsatz kommen, Kunst- und Musiktherapien etc. helfen krebskranken Kindern, die Last ihrer Krankheit leichter zu ertragen.

Eine Krebserkrankung und ihre Behandlung haben oft Kurz aber auch Langzeitfolgen. Daher hat sich das Konzept der Langzeitnachsorge bis ins Erwachsenenalter durchgesetzt. Ziel ist es, negative Auswirkungen der überstandenen Krankheit zu minimieren. Auch die Frühzeiterkennung einer eventuellen erneuten Krebserkrankung soll dadurch garantiert werden.